Webdesign-Kunden im alltäglichen Leben
11. Juni 2009 von hpy
Es fehlt: “Sie bekommen evtl. auch Folgeaufträge …”
11. Juni 2009 von hpy
Es fehlt: “Sie bekommen evtl. auch Folgeaufträge …”
8. Mai 2009 von hpy
(Eine Email die mich erreichte, unbekannter Urheber, einen Tag nach dem UEFA-Cup Halbfinal-Rückspiel in Hamburg, Endstand 2:3 für Werder)
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Stell Dir einmal vor Du bist HSV-Fan - ok, zugegeben, es ist schwer vorstellbar, aber versuch es wenigstens einmal.
Also nochmal, stell Dir vor, Du gehst seit 30 Jahren Wochenende für Wochenende ins Stadion. Anfangs, als Du noch ein kleiner Junge warst, nahm Dich Dein Vater an die Hand, später dann als Jugendlicher hattest Du Deinen Stammplatz in der Fan-Kurve. Der Stadionneubau kam, Du hattest nun Deinen neuen Stammplatz in der Nordgraden. Mittlerweile bist Du selber Vater, gehst weiterhin Wochenende für Wochenende mit Deinem Sohn ins Stadion. Den Stehplatz in der Nordgraden hast Du deshalb gegen einen Sitzplatz auf der Südtribüne in der Nähe der Eckfahne eingetauscht. Es ist ein schöner Platz, Du kannst gut sehen und bist nicht weit vom Spielgeschehen entfernt. Mittlerweile finden die Spiele nicht mehr nur am Wochenende statt, es gibt auch viele Spiele am Mittwoch- und Donnerstagabend. Dein Sohn ist noch zu klein um Dich hier zu begleiten, deshalb gehst Du zu diesen Spielen mit Deinen alten Kumpels aus der Nordgraden.
So auch an einem Donnerstagabend im Mai 2009. Es ist das UEFA-Pokal-Halbfinal-Rückspiel und es geht ausgerechnet gegen den Erzrivalen aus Bremen. Den ganzen Tag summst Du schon “Was ist grün und stinkt nach Fisch” und “Scheiß Werder Brehm, scheiß Werder Brehm”. Deine Freude auf das Spiel steigt von Minute zu Minute. Noch ahnst Du nicht, das Du heute Deinen großen Auftritt haben wirst, Deinen GANZ großen Auftritt, den vermutlich größten Auftritt Deines Lebens. Die Fans in der Nordkurve haben sich dieses Mal eine besondere Choreographie zum Einmarsch der Mannschaften ausgedacht. Nicht nur die Nordtribüne beteiligt sich, nein, das ganze Stadion ist mit dabei. Auch auf West-, Ost- und Südtribüne wurden blaue, schwarze und weiße Papierzettel verteilt. Jeder Zuschauer hielt beim Einmarsch der Spieler seinen Zettel in die Höhe. Du hattest einen weißen Zettel bekommen. Voller Stolz strecktest Du ihn in den Abendhimmel und sangst aus Leibeskräften “Hamburg, meine Perle”. Die Stimmung kochte langsam über, die Nerven waren zum Zerreißen angespannt, und noch immer hattest Du keine Ahnung, welche Wendung dieser Abend nehmen sollte.
Das Spiel begann furios, nach einer 100%igen Chance der Bremer gelang Deiner Mannschaft im Gegenzug das wichtige 1:0, der Jubel war unbeschreiblich. Es wurde lauthals “Istanbul ist schöner als Berlin” gesungen. Doch mit fortschreitender Spieldauer änderte sich das Bild, der Gegner wurde stärker und stärker und kam noch vor der Pause zum 1:1 Ausgleich. In der Pause beruhigten sich die Gemüter wieder ein wenig, doch in der zweiten Halbzeit wurde es dramatisch. Du und Deine Kumpels steigerten sich in eine Stimmung, die Dein Leben für immer verändern sollte. Ein paarmal hattest Du schon Dein Feuerzeug in der Hand und wolltest es aufs Spielfeld werfen. Doch Du konntest Dich im letzten Moment beherrschen. Auch Dein halbvoller Bierbecher war Ziel Deiner Gedanken und hatte den Weg Richtung Spielfeld schon mehrmals halbwegs angetreten, doch auch hier konntest Du Dich im letzten Moment eines besseren besinnen. Du wolltest schließlich niemanden verletzen, sondern nur Deine überschüssige Energie entladen und Deinen Unmut über vermeintlich falsche Entscheidungen kundtun. Schließlich schoß Dir der weiße Zettel durch den Kopf, den Du voller Stolz vor etwas mehr als einer Stunde in die Höhe gehalten hast. Du nahmst ihn, knülltest ihn zusammen und in einem hohen Bogen flog er auf das Spielfeld. Dort lag er erst minutenlang völlig unbemerkt nicht weit von der Eckfahne entfernt, doch er sollte noch eine entscheidende Rolle übernehmen. Ein erneuter Angriff der Bremer kam über die linke Seite, doch es sah so aus als hätte Deine Mannschaft die Situation unter Kontrolle. Da passierte das schier Unfaßbare, der Ball sprang auf das von Dir geworfene Papierkügelchen, änderte dadurch seine Laufbahn und konnte nur noch zur Ecke geklärt werden. Du dachtest noch, Dein Team hat in dieser Saison noch kein Gegentor nach einer Ecke kassiert, was soll also schon passieren, doch es kam was kommen mußte, Sekunden später zappelte der Ball doch tatsächlich im Netz, Deine Mannschaft lag 1:3 zurück und war zu diesem Zeitpunkt praktisch ausgeschieden. Man kam zwar noch zum 2:3 Anschlußtreffer, doch es reichte nicht mehr. Der Finaltraum war ausgeträumt. So wurdest Du also zur tragischen Figur des Abends. Kaum jemand wird wissen, das Du das Papierkügelchen geworfen hast, sicher werden sich nicht mal mehr Deine Kumpels daran erinnern, schließlich hatten sie schon ein paar Bier getrunken. Doch Du mußt seitdem ununterbrochen daran denken. Immer wieder siehst Du das Papierkügelchen in Zeitlupe auf das Spielfeld fliegen. Diese Bilder wechseln sich nur noch ab mit dem Bild, wie der Ball das Kügelchen trifft. Du hattest eine verdammt unruhige Nacht und es werden weitere folgen. Doch einer Sache kannst Du Dir sicher sein, Du bist der einzige HSV-Fan, den man in Bremen gerne sehen wird. So hattest Du also Deinen großen Auftritt, Deinen GANZ großen Aufftritt, den vermutlich größten Auftritt Deines Lebens.
Aber ob Du weiter ins Stadion gehen wirst, das kannst Du heute nicht mehr mit Bestimmtheit sagen.
2. Mai 2009 von hpy
1. Mai 2009 von hpy
Es soll ein Logo für ein Forschungsprojekt entwickelt werden. Das Projekt beschäftigt sich mit der Entwicklung von Navigationslösungen für bisher nicht kartographierte Waldgebiete. Es soll für verschiedene Anwendungsteile, unter anderem eine Weboberfläche, und auch auf Informationsmaterial verwendet werden.
Botschaft
Die Schlagworte sind Navigation, Weg und Wald. Der Name Woodtracker soll im Logo auftauchen.
Verwendung
Im Header der Weboberfläche, auf Schriftmaterial und in kleiner Form als Logo von mobilen Anwendungen auf Smartphones und PDAs.
Hier ein Teil meiner eingereichten Entwürfe:
1. Mai 2009 von hpy
In Krisenzeiten weiter werben!

Viele Firmen fahren jetzt Ihre Marketingaktivitäten zurück und kürzen Ihr Budget für Werbemedien. Gerade in wirtschaftlich schlechten Zeiten ist es wichtig am Markt zu bleiben und damit in den Köpfen der Konsumenten. Gezielte Werbemaßnahmen steigern die Nachfrage und wirken so der sinkenden Nachfrage entgegen. Es braucht nicht immer die teuerste und größte Werbeagentur vor Ort zu sein. Auch viele kleine Agenturen ohne großen Overhead können dies leisten und haben den Vorteil bei nur einem Ansprechpartner und schlanken Strukturen schneller zu reagieren bei der Erstellung von Print- und Onlinemedien.
15. April 2009 von hpy
Prima, dachte ich mir, als ich das erste Mal dieses wunderschöne Großplakat sah. Eine Gewerbeschau „Rund ums Rathaus“. Hier kann man sicher die neuesten Aktenvernichter, Bürostühle und Faxkopierer begutachten. Beamte die Kaffee und Kuchen verkaufen. Oder war es vielleicht doch nur die Ankündigung zur üblichen Gewerbeschau regionaler Betriebe auffällig unterlegt mit einem satten Gelb? Gelb strahlt Wärme, Offenheit, Reife und Optimismus aus, den man dann bei diesem Plakat auch braucht. Letztendlich ist Gelb die Farbe der Post.
Das Briefing des Veranstalters an den Ersteller (Grafiker oder Gestalter möchte ich nicht schreiben) ist angekommen. Das Plakat muss auffallen! Und das hat er bei mir zumindest erreicht.
Auf rund neun Quadratmetern wird den Weyher Bürgern vom unerkannten Veranstalter, völlig nüchtern und emotionslos suggeriert, wann und wo er sich zur bunten Veranstaltung einzufinden hat. Eine fette, große Schrift in Versalien sorgt zwar dafür dass Mutti und Oma das auch lesen können - aber mehr als eine simple Information ist das nicht. Die Motivation (was und warum) die Veranstaltung zu besuchen fehlt. Aber warum auch, es gibt nichts neues, der Weyher Bürger weiß was er bekommt. Obwohl diese Veranstaltung nur alle drei Jahre stattfindet. Warum sollte man etwas anders machen, was schon jahrelang gut lief? Warum soll man in Krisenzeiten das potenzial dieser Veranstaltung nutzen? Auch diese Gewerbeschau wird bestimmt ein voller Erfolg. Nicht auszudenken was „Rund ums Rathaus“ los wäre wenn man mit einem guten Konzept und erfolgreicher Werbung, die Weyher Bürger für diese Veranstaltung begeistert hätte. Den Gewerbetreibenden, die wahrscheinlich für Ihren Stand und die Teilnahme viel Geld bezahlen müssen, wird dies leider nicht gerecht. Mal wieder am falschen Ende gespart. Fehler im Großplakat: Fehlender langer Gedankenstrich zwischen der Datumsangabe, Leerschritt vor April. Über die moderne Website und die kleinen Zusatzschilder schreibe ich jetzt mal nicht. Mensch Weyhe du hast Besseres verdient!
10. April 2009 von hpy
10. April 2009 von hpy
Als Mofa- und Moped-Liebhaber und Ex-Besitzer einer Puch Maxi und immer noch Besitzer einer Kreidler Florett LF aus dem Jahr 1973, hier die Deich-Engelz Mofa Gang – passend zum Thema! Die Musik scheint von Deichkind zu kommen.
10. April 2009 von hpy
Hier Diegos und Werders bestes Tor aller Zeiten!
9. April 2009 von hpy

1. Halbzeit
Werder führt im UEFA-CUP Viertelfinale zur Halbzeit 1:0 (34. Minute) durch ein wunderschönes Tor von Dieeeeeeeegooooooo!
2. Halbzeit
La Ola im Weserstadion (GeoTagged 53.06821, 8.82448). Endstand 3:1. Wenn Diego im Sommer als fertiger Spieler Bremen verlässt, wir 30 Millionen kassieren, können wir ihm nun wirklich ein Denkmal setzen. Mit seinem zweiten Traumtor zum 2:0 in der 67. Minute schreibt er Werder-UEFA-CUP-Geschichte. Almeida schoss nur eine Minute danach mit einem Blitztor das 3:0.
Trotz des unnötigen Anschlusstreffers von Quagliarella in der 87. Minute hat uns unser Keeper Tim Wiese, mit hervorragender Leistung, vor weiteren Toren bewahrt. Uns reicht ein 0:1, 1:1 oder 2:1 im Rückspiel in Venetien (GeoTagged 46.064942, 13.230725), dann sind wir im Halbfinale.